Historie




Mande

Mali, Elfenbeinküste, Liberia, Sierra Leone, Guinea, Guinea-Bissau, Gambia, Senegal, Mauretanien,
im nordwestlichen und südöstlichen Burkina Faso und im Grenzgebiet von Benin

etwa 15 Million Bevölkerung


die Sprache ist Mandenkan und Mande von Niger-Congo Familie stammt
die heutige Verkehrs- und Mehrheitssprache in Mali ist das Bambara, ebenfalls eine Mande-Sprache von der Manding-Gruppe

Soninké (Nord - Mali, Senegal, Mauretanien)
Bambara (Bamana), Maninka, Dioula (Zentral - Mali, Côte d'Ivoire)
Malinké (West - Mali, Nordost - Guinée)
Mandinka (West - Guinea Bissau, Casamance, Gambia)
Sosso, Mende, Kpelle (Süd-West - Guinée, Sierra Leone, Liberia)
Dan (Süd - Côte d'Ivoire)



die Soninké (Sarakolé) beherrschten vom 8. bis 11. Jahrhundert das Ghana-Reich (Koumbi Saleh, Islam)
große Reiche in Mauretanien, Mali und Senegal gegründet

kontrollierten das Goldfeld von Bambouk und die wichtigste Nord-Süd-Handelsroute zum Atlantik
der andalusische Geograph al-Bakri, von einem sagenhaft reichen Königshof jenseits der Wüste erzählten


die Almoraviden, Berberdynastie, die über weite Teile Iberiens und Nordwestafrikas herrscht

den Transsaharahandel vom Maghreb (Saadier, Berber, Tuareg) nach Westafrika kontrollierte,
die Mande / Songhai Reich (1000–1500, Goldfelder, Sklaven)

„Weiße“ (beidan) - „Schwarzen“ (sudan)




Manding

nach dem Untergang des Ghana-Reiches im 12. Jahrhundert übernahm Soumaoro Kanté
aus dem Reich Sosso 1190 die Herrschaft über die Hauptstadt Koumbi Saleh
Soumaoro Kanté kam aus der Kaste der Schmiede, die mit magischen Praktiken wurde

1235 Sundiata Keïta gegründet die Malinke das Reich Mali Niani, Fluss Sanyimalé, Republik heutige Mali / Guinée
er trat dem Islam bei und führte den Titel des Mansa

die Schlacht vor Kiriba (Reich Sosso, Guinée / Sierra Leone) wurde entschieden, als es Sundiata Keïta gelang,
mythischen Zaubererkönig Soumaoro Kanté mit einem Pfeil zu töten

Balla Fasséké Kouyaté rief eine Laute Molo laut und preisen Sundiata Keïta
das magische Balafon Sosso-Bala ging an Sundiata Keïta und dieser übergab es an seinen Hofmusiker Balla Fasséké Kouyaté
Jali (Djeli) Söhne Cissoko (Suso), Diebaté (Jobarteh, heute 72. Griots!) und Traoré



1337 Mansa Musa Keïta (König) galt als der sagenhaft reicher gläubiger Muslim gab auf der Pilger-Reise das Reich Mali
seinem Gefolgen vom 60000 Menschen jedes Mitglied Goldbarren 1,8kg soll 80 mit Gold beladen Kamele seinem Hajj in Mekka
massiven Wertverfall Gold, ein Jahrzehnt nach seiner Reise hatte sich der Wert des Dinar in Kairo immer noch nicht wieder vollständig erholt
der Weltreisende Ibn Battuta besuchte 1352 den Herrscherhof von Mali und berichtete von unerhörten Reichtum

im Katalanischen Weltatlas von 1375 wurde der König von Mali mit goldene Krone, Zepter und einem Goldklumpen dargestellt


Goldfelder: Bambuk, Bouré, Lobi, Akan


Mandinka - Kaabú

12. Jahrhundert wandert, später Guinea-Bissau / Casamance / Gambia zur Reich Kaabú (Gabú)



die Hauptstadt war Kansalá
die heidnische Religion bestand in der Verehrung der Ahnen

Mandinka-Kaste, das Hierarchie 1 - 8:

Mansa - König
Horon (Nyancho koring) - Adligen (Kriegfürsten)
Nùmù - Schmied, Metall bearbeiten
Garanké - Leder, Schuh, Kleider, bearbeiten
Kùlé - Holz, bearbeiten
Fínà - Historie, Marabu, später Qur'un-Gelehrter
Jáli, pl. Jàlolu, fem. Jàlimussow - Kora, Balafon, Ngoni / Kondingo, Sängerin
Djon - Sklaven




16. - 19. Jahrhundert Mansa Ba (König), Nyancho koring (nobler Kriegfürsten) von Skavenhandel
mit portugiesischen Kolonialherren Fort Cacheu in Skavenschiffe von Cabo Verde / Brasilien / Karibik
die vorherige Bevölkerung wurde assimiliert oder in die Sklaverei verkauft




der Fula-Hirten in ihr Reich, indem sie von ihnen Tribut für die Nutzung von Weideland erhoben



im 19. Jahrhundert war Westafrika Schauplatz des Dschihad der Fula (Fulbe) gegen nicht-islamische Staaten

1867 belagerte eine Armee von 32.000 Mann unter Alfa Yaya von Labé (Guinée), Herrscher in Futa Djalon
nach den Kämpfen am 13. Mai 1867 hatte der Mansa von Kaabú, Djanke Wali, die Niederlage vor Augen
er wollte sich aber nicht ergeben und zum Islam konvertieren, er zog es vor, sich in dem Pulvermagazin
in das er sich mit einigen Getreuen geflüchtet hatte, in die Luft zu sprengen
starben viele Verteidiger und Angreifer und die Hauptstadt Kansalá ist dem Erdboden gleichgemacht.




Jaliya - Mandinka

Music: Guinea-Bissau / Casamance / Gambia / Mali


Tantang Drumming

Kutiriba is short drum (large)
Kutirindingo is short drum (small)
Sabaro is long drum

four basic strokes on the drum:

kun is an open hand stroke, right
ba is a damped hand stroke, right
din is an open stick stroke, left
da is a damped stick stroke, left



Griots / Jäger / Krieger (storytellers) Steg-Harfe


Bolon (3-4 Saiten)


Simbi (7 Saiten)


Donso Ngoni (6 Saiten,doppl.)




Jali

1420 BC Egypt-Ancient älteste Instrument Laute:
1352 Ibn Battuta besuchte den Herrscherhof von Mali

Kondingo / Ngoni: lange 2 Saiten (links Finger), kurz 2/3 Saiten; rechts Daumen, Finger, Frappé



12. Jahrhundert das magische Balafon Sosso-Bala übergab es an seinen Hofmusiker Balla Fasséké Kouyaté
derzeit ist dies El Hadji Sékou Kouyaté (* um 1924) in Niagassola (im Nordosten Guinée an der Grenze zu Mali)

Xylophon Balo (18-21 Stäbe)



Balafon, Guinea Bissau, Bafatá



18. Jahrhundert (?) Djinn (Geist, spirit) in Jali Madi Wuleng Geschenk als Steg-Harfe Kora (21 Saiten Gazelle-Haut, doppl.)
(-> in Guinée als Steg-Harfe Soron 19 Saiten)

1799 Mungo Park (Scotland, Gambia) als Steg-Harfe "Korri" 21 Saiten

Malan Galissá, Gabú, Guinea Bissau:
    There of the importance of the ancestors cult,
    good made nature, and offered this secret to the Djinn's (spirits),
    so the Kora wisdom belongs to the Djinn's.

    The Djidiu Kora players where the only humans privileged with this knowledge,
    the Djidiu is the Mansa (King's) messenger for the community,
    adult girls are offered to the single Djidiu,
    the residents volunteer the help the Djidiu,
    the Djidiu only praise the high importance events, sing the Mansa greatness,
    the Djidiu always follow the Mansa in times of war
    during the battles they sing to encourage their Mansa:
    "Look at the horses, here they come!"



Jalolu, Casamance / Kounkané, die traditionelle Kora



Jali, Guinea Bissau, Bafatá, die traditionelle Kora



Mamanu Galissá, junge Bub, Guinea Bissau, Gabú, die traditionelle Kora



Ballaké Cissoko, Mali, Bamako - Paris, der malische Virtuose die moderne Kora



Jaliya V4 Software

Chedo in Fula word for "Mandinka"

    Warrior prices, you who understand shame, look at this!
    But Sanneh, Suma Tamba the Black, Suma Tamba the Light, Kanka Tamba and Maran Tamba.
    Ah, in those times they killed you quickly, tied you tightly, sold you outright.
    Those times are gone forever.
    This happened in which king's time?
    It was in Janke Wali's time.
    Sanneh knows no fear at all.
    But if you hear nyancho, that is Sanneh and Manneh; koringo, that is Sonko and Sanyang.
    The never-to-be-shamed warriors are gone.
    Chedo Janke, don't you known, war is not sweet:
    the strong man can die there and go without a grave.
    That day the warriors' wives cried,
    saying they would never submit to slavery under the Fula.


a song very well known in the Chedo (Mandinka):




Harald Loquenz, Galissa Kunda, Gabú, Guinea Bissau